Das Spielgesprägch

Das Spielgespräch dient dazu, innere oder äußere Prozesse zu visualisieren und bei Bedarf anschließend Lösungsideen zu entwickeln oder auszuprobieren.

Ablauf

1.                                                       

Es wird eine konkrete Szene, Situation ausgewählt und benannt und darüber gesprochen.

2.

Anschließend wird die Szene mit Hilfe der Materialien und des Tapes aufgebaut, erzählt und gezeigt.

3.

Das Spielgespräch beginnt mit einer angenehmen Geschichte, die über die Sequenz berichtet wird und danach folgt die Beschreibung der problematischen Situation. Es wird zwischen Fragen / Gespräch, Zeigen und dem konkreten ausprobieren in der Situation abgewechselt. Neue Ideen und Verhaltensmöglichkeiten bekommen Raum und können ausprobiert werden und damit neue `Lösungen` entwickelt werden.

Die Alter-Ego-Figur kann alternative Verhaltensweisen unterstützten und anregen.

 

4.

Zeit lassen, Lob und Ermunterung führen zu dem Gefühl der Selbstwirksamkeit bei Klient*innen. Der/die Therapeut*in nimmt eine mithandelnde Position ein. Am Ende des Spielgesprächs immer eine gute Situation zeigen lassen, die Sequenz reflektieren (z.B. wie war das für dich, welche Gefühle hattest du,…) und an die Realität anknüpfen.