Geschichte der KOF

Die Entstehung von KOF in Skandinavien

In den 1980er Jahren hat Martin Soltvedt, ein norwegischer Psychologe und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, begonnen, das klassische Kindertherapiesetting zu modifizieren. Er wollte insbesondere verhindern, dass Kinder hinter verschlossener Tür in Abwesenheit der Eltern geheilt werden und gleichzeitig gewährleisten, dass die Kinder sich in der Therapie optimal zeigen oder ausdrücken können. So hat er Schritt um Schritt das Setting und die Haltung der Kinderorientierten Familientherapie entwickelt. Eine seiner berühmtesten Kolleginnen war Barbro Sjölin-Nilsson, ebenfalls Psychologin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, allerdings aus Schweden. Nachdem Martin auf Kongressen von seinen Methoden erzählt hat, holte Barbro ihn mit ihrem Mann nach Uppsala zu ersten Kursen. Gemeinsam entwickelten sie seit 1999 zweijährige Kurse, an denen inzwischen über 350 Personen teilgenommen haben. Überwiegend in Schweden und Norwegen, vereinzelt aber auch in Nachbarländern Finnland und Russland.

 

Die Einführung in Deutschland

 

 

Bernd Reiners lernte die Methode 2004 in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Växjö und Uppsala kennen. 2006 erschien sein Artikel in der Zeitschrift „Kontext“ über KOF. Seitdem verwendet er die Methode in seiner Arbeit in der Erziehungsberatungsstelle und in der Lehre.

2009 fand der erste Einführungskurs in Deutschland statt, in Köln am KIKT. Seitdem gab es Kurse am ifs, das sich als eine Art “Zuhause” für die deutsche KOF etabliert hat, an anderen Instituten sowie etliche Inhouse-Kurse.

Bis Ende 2019 haben ca. 750 Personen in Deutschland an Einführungskursen teilgenommen.

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